Ich bin auf dem Weg

Endlich geht es los. Seit Jahren geplant, in den vergangenen Wochen und Monaten Tag und Nacht darauf hingearbeitet, war es dann am Sonntagnachmittag endlich so weit. Wohl versehen mit dem Pilgersegen der Heimatgemeinde, dem Segen von Familie und guten Freunden und wohltuend eingebettet in unendlich viele gute Wünsche, wurden die ersten Schritte in Richtung eines großen Ziels gewagt.

Auf dem ersten Abschnitt, begleitet von meinem erfahrenen (Pilger-) Bruder Rüdiger, ist der Kölner Dom unser Etappenziel.

Bereits zum dritten mal darf ich von dort aus nun zu einer Pilgerreise aufbrechen, die mich in diesem Jahr, nun zu Fuß, quer durch Europa, an eines der großen mittelalterlichen Pilgerziele, nach Santiago de Compostella, führen soll. 

Wer, wie ich, in Köln geboren ist hat zum Kölner Dom eine ganz besondere Beziehung. Dieses imposante Bauwerk, an dem Generationen gebaut haben und an dem auch heute noch gebaut wird, hat für mich eine außergewöhnliche spirituelle Atmosphäre und fasziniert mich immer wieder.

Vom Kölner Dom aus muss ich daher auch diesmal starten und hierhin möchte ich auch nach meiner Pilgerreise wieder zurückkehren. So haben sich denn auch heute Morgen noch einmal viele Mitglieder meiner Familie am Dom eingefunden um gemeinsam den Frühgottesdienst zu besuchen und sich mit vielen guten Wünschen noch einmal zu verabschieden. Auf ehemaligen Römerstraßen geht es nun bei blauem Himmel und Sonnenschein stadtauswärts. Ein letzter Blick in Richtung Dom, dessen Spitzen langsam im Häusermeer verschwinden. Ich bin auf dem Weg.

Vielen Dank Euch Allen für Euren Segen und Eure guten Wünschen, die mich begleiten und tragen werden auf meinem Weg.

Vielen Dank Euch Allen, die ihr euch bereiterklärt habt, jetzt, während meiner Abwesenheit meine Arbeit mit zu übernehmen. Ohne Euch könnte ich mich nicht auf den Weg begeben.